Die Entstehung von Lean-Manufacturing > Das Prinzip der neuen Logistik

Das Prinzip der neuen Logistik

  1. Der Modus Operandi “Paletten + große Verpackungseinheiten“ wird durch einen
    Supermarkt + kleine Verpackungseinheiten ersetzt: modulare JITSupermärkte
    im Fertigungsbereich
  2. Die Belieferung der Fertigungslinie erfolgt durch kleine Züge mit hoher Lieferfrequenz.

    Der größte Vorteil handlicher Verpackungseinheiten gegenüber großen Behältern: eine gesteigerte Produktivität in der Logistik. Die kostenintensiven Stapler werden durch kleine multifunktionale Züge ersetzt, welche zwischen Supermärkten und Fertigungslinien pendeln. Kleine Verpackungseinheiten werden in LeanTek Supermärkten und LeanTek Durchlaufregalen direkt im Fertigungsbereich bereitgestellt, wodurch das Umlaufvermögen besser zirkuliert.

    Der “Shopstock”: Supermarkt im Fertigungsbereich, wird unter anderem auch zur
    Vorbereitung von "Kits" eingesetzt. In einigen Lean-Werken wurden die traditionellen Supermärkte in den Fertigungsbereich verlegt und in eine Vorbereitungszone umstrukturiert. Die Lean-Züge werden durch die geringe Distanz zwischen Fertigungslinie und Supermarktüberflüssig. Um das JIT-Prinzip weiter zu vervollkommnen, können dann die so genannten "Shooter" (händisch manövrierte Wagen) eingesetzt werden, wodurch die Kosten für Transportfahrzeuge und deren Wartung wegfallen. Die richtige Anwendung der Werkzeuge JIT und Lean-Manufacturing setzt eine hohe Qualifikation in diesen Fachgebieten voraus.

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