Bereits Ende 1890 hat Frederick W. Taylor die
Betriebsführung wissenschaftlich erforscht und
die Ergebnisse daraus veröffentlicht, was ein
komplettes Umdenken bezüglich
Bewegungsabläufe und Zeitverbrauch in der
Fertigung zur Folge hatte. Frank Gilbreth
ergänzte diese Arbeit durch Aufsplitten der
Arbeitsvorgänge in Elementarzeiten.
Daraufhin erschienen erste Konzepte zur
Rationalisierung von Arbeitsvorgängen und
Bewegungsabläufen.
1910 erfand Henry Ford die Fertigungsstraße
für das erste Serienmodel, den Ford T.
Alfred P. Sloan verbesserte das von Ford
eingesetzte System durch die Einführung neuer
Produktionskonzepte in den Fertigungsstraßen
von GM.
Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelten
Taiichi Ohno und Shigeo Shingeo für Toyota
Konzepte wie "just-in-time", "waste reduction"und "pull-system", die zusammen mit anderen
Materialflusstechniken das Toyota Produktions
System (TPS) bildeten.
Seit dieser Zeit hat sich das TPS kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.
1990 fasste James Womack diese Konzepte
zusammen und begründete damit Lean-
Manufacturing, die schlanke Produktion.
Aufgrund des sichtlichen Erfolgs der
Unternehmen, welche diese Prinzipien und
Techniken anwendeten, fand diese japanische
Managementmethode zu dieser Zeit im
Westen zunehmend Verbreitung.